Therapeutisch tätig zu sein heißt für mich, in ausweglosen Situationen einen Weg zu finden. Dafür habe ich jeweils mehrjährige Ausbildungen am Institut für Integrative Gestalttherapie Würzburg (DVG), am Universitätsklinikum Tübingen für Supervision (DGSv) sowie für Tanz- und Bewegungstherapie bei Ursel Burek abgeschlossen. In der Kontroll-Supervision reflektiere ich meine Arbeit. Seit einigen Jahren bin ich auch als Lehrtherapeutin für Menschen in Ausbildung tätig. In über zwanzig Jahren als Fachkraft und Pädagogische Leitung in einem selbstverwalteten Kindergarten hatte ich in den Kindern die besten Lehrer*innen der Welt! Als Modedirektrice macht mich der Bogen von erster Idee zur Wirklichkeit immer neugierig. Ich empfinde viel Respekt und liebevolle Neugier für die Geschichten, die wir Menschen erleben. Ich lebe seit 40 Jahren in Stuttgart-Ost, bin oft auf der Wangener Höhe im Wald anzutreffen und Mitglied der Deutschen Huntington-Hilfe. Besonders wichtig ist mir meine Tätigkeit in der Psychosomatischen Abteilung der Klinik Christophsbad in Göppingen.
Aktuell arbeite ich an einer öffentlichen Ausstellung zum Thema "Tsunami Krankheit". Mich interessiert, wie künstlerischer Ausdruck eine mentale Kraft in uns sein kann. Ich stelle mir vor, dass diese Ausstellung ein inneres Miterleben von Krankheit ermöglicht. Wie können wir mit Schwere, auch Unheilbarkeit, Tod umgehen, wie einem Tsunami standhalten?